Das war der 22. KitzAlpBike-Marathon 2017

KitzAlpBike Marathon 2017

Das ist DER Bewerb beim KitzAlpBike-Festival: Bereits zum 22. Mal kämpften sich mehr als 900 Mountainbiker über die 5 verschiedenen Marathon-Distanzen.

Samstag 24. Juni 2017

Der KitzAlpBike Marathon 2017 war wieder einer für die Geschichtsbücher: Rund 800 Starter für den Marathon quälten sich dieses Jahr auf den 5 Distanzen. Erstmals durften sich dieses Jahr auch Ebike-Fans über eine eigene Wertungskategorie freuen. Und ganz nebenbei gab es auch noch einen neuen Zuschauerrekord neben der Strecke. Allein am Hotspot der Marathon-Strecken, auf der Choralpe in Westendorf, applaudierten und jubelten über 1.000 Fans den Mountainbikern zu. Das Wetter tat ein Übriges dazu: Knackig heiße Temperaturen im Tal und fast zu warme Temperaturen am Berg berlangten den Sportlern alles ab.
  • Startaufstellung
  • Noch kurz beratschlagen
  • der Countdown läuft...
  • Die ersten Sonnenstrahlen

Was für eine Leistung bei den Männern

90 Kilometer und 3800 Höhenmeter: Das ist die Königsdisziplin des KitzAlpBike-Marathons. Mit nicht einmal viereinhalb Stunden Fahrzeit in brütender Hitze, sicherte sich der Italiener Tony Longo den Sieg vor seinem Landsmann Massimo Debertolis. Tony Longo unterbot dabei die bisherige Ultra-Bestzeit um satte elf Minuten und sorgte so gleich einmal für einen neuen Streckenrekord. Als Dritter sicherte sich mit Wolfgang Krenn ein Österreicher den übrigen Platz auf dem Stockerl.

Endstand bei den Herren

Name Zeit Jahrgang
1. Platz Tony Longo (IT) 4:19:42,8 1984
2. Platz Massimo Debertolis (IT) 4:39:00,6 1975
3. Platz WolfgangKrenn (AT) 4:41:02,7 1986
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Der KitzAlpBike ist ein Rennen, das mir mit einen langen, harten Anstiegen sehr gut liegt. Ich liebe diesen Kurs und die Hitze." (Tony Longo)

  • Motivierende Fans und Zuschauer applaudieren den Fahrern
  • Die Fans warten schon auf die Teilnehmer
  • Ein harter Anstieg zur Choralpe
  • Labestation an der Wiegalm
  • Anstieg auf den Hahnenkamm, im Hintergrund der Seidlalmsee
  • Eine kurze Verschnaufpause bei der Labestation

Damensieg für Österreichische Staatsmeisterin

Angelika Tazreiter hieß am Ende die emotionale Siegerin in der Damen-Ultra-Wertung (ebenfalls 90 km, 3.800 hm). Dabei fuhr sie fast schon in einer eigenen Welt. Mit einem Vorsprung von über einer Stunde demonstrierte Angelika Tazreiter ihre Stärke nach einer längeren Verletzungspause im letzten Jahr. Zweite wurde Jana Zieschank, gefolgt von Gloria Hänsel.

Endstand bei den Damen

Name Zeit Jahrgang
1. Platz Angelika Tazreiter (AT) 5:21.38,0 1987
2. Platz Jana Zieschank (GER) 6:24.43,6 1977
3. Platz Gloria Hänsel (GER) 6:28.53,2 1975
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"Ich habe mich heute super wohl gefühlt, es war einfach traumhaft zur fahren." (Gloria Hänsel)

Neuer Zuschauerrekord an der Strecke

Allein am Hotspot des Marathons, auf der Choralpe (1.710 m) in Westendorf sammelten sich heuer über 1.000 begeisterte Fans ein und feuerten die Mountainbiker motivierend an. Dieser steile Streckenabschnitt hat auch den Beinamen "Schiebestrecke" und gibt für die Zuschauer spektakuläre Blicke auf das Rennfeld sowie die beeindruckende, umliegende Bergwelt frei.

Aber auch am Fleckalmtrail, im Zielgelände oder rund um die Ehrenbachhöhe verzeichneten die Veranstalter dieses Jahr neue Zuschauerrekorde. "Wir freuen uns besonders über die Zuschauerentwicklung in den letzten Jahren entlang der Strecke. Denn genau die Zuschauer sorgen mit ihren Anfeuerungen dafür, dass das Rennen für die Fahrer zu einem unvergesslichen Erlebnis wird", so Max Salcher, Organisationschef des KitzAlpBike-Marathons.
  • Verpflegung an der Labestation
  • Zieleinlauf
  • Fix und fertig im Ziel angelangt
  • Nach dem Rennen haben sich die Teilnehmer eine Massage wohlverdient
  • Expo-Area am Parkdeck der Fleckalmbahn
  • Große Erleichterung im Ziel
  • Wadenmassage

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